Es war eine Kuh, die Annina Rohner mitten ins Gesicht schlug: Die Nase gebrochen, die Lippen zerrissen, das Kinn zerfetzt und die Zähne kaputt. Geblieben ist der Grosstierärztin nebst der äusseren Narbe auch eine seelische. Sie hätte Gründe, ihren Job an den Nagel zu hängen, aber sie macht weiter. Seit 25 Jahren ist die Grosstierärztin Annina Rohner aus dem Zürcher Unterland in einem klassischen Männerberuf unterwegs. Die Herausforderung, als Mutter von zwei Kindern auch noch Pikettdienst als Tierärztin zu leisten, meisterte sie mit viel Kreativität. Reporter Mani Koller begleitet die Grosstierärztin auf ihrer Tour zu den Bauern und spricht mit ihr darüber, wie sie den Weg zurück in die Ställe geschafft hat.
Regie: Mani Koller
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Oliver Streuli
Produktion: Schweizer Fernsehen SRF 2015

TV/Festivals: 2015 Schweizer Fernsehen SRF 1 am 17. Mai 2015 um 21:45
Vom Glück in der Ferne träumen viele Schweizerinnen und Schweizer. Tatsächlich auswandern, das tun die wenigsten. Die Familie Landolt aus Glarus möchte mit den Aborigines zusammenarbeiten. An der Ostküste Australiens übernehmen sie ein Ferienresort. Auf-und-Davon begleitet die Auswanderer bei den letzten Vorbereitungen in der Schweiz und beim Aufbruch ins Abenteuer Downunder. Weitere Beiträge über andere Schweizer in der Ferne.
Regie: Mani Koller und Andere
Kamera: Mani Koller und Andere
Schnitt: Felix Hulliger
Produktion: Schweizer Fernsehen SRF 2014

TV/Festivals: 2015 Schweizer Fernsehen SRF1 (DOK) 9.1. bis 13.2.15
Schweizer Hilfe für Neuseeland: Auf den Neuseeländischen Kiwiplantagen wütet ein Bakterium namens PSA. Verzweifelt versuchen Forscher ein Mittel dagegen zu finden. Vor allem die goldene Kiwi ist stark betroffen. Im Gegensatz zur grünen Kiwifrucht, fehlen der goldenen zwei Chromosomen im Erbgut, - die Pflanze ist daher besonders anfällig auf das PSA-Bakterium. Ein Forscherteam, rund um den Schweizer Peter Blattmann, sucht jetzt nach Lösungen, um die goldene Kiwi vor ihrem endgültigen Ende zu retten.
Regie: Mani Koller
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Mani Koller
Produktion: Schweizer Fernsehen SRF 2013

TV/Festivals: 2013 Schweizer Fernsehen SRF1 (Einstein)
Der lange Weg zurück aus der Walliser Wildnis: Jeweils Ende Sommer macht sich eine Gruppe junger Männer aus Naters auf, um die Schafe aus der Wildnis des Inneren Aletschji zurückzuholen. Es ist eine harte und gefährliche Arbeit. Das riesige Gelände ist unwegsam, enge Grasnarben verlaufen zwischen felsigen Abgründen. Und an warmen Tagen verstecken sich die Schafe gern im Schatten von Felsbrocken. Die Filmer Beat Bieri und Mani Koller dokumentieren die kräftezehrende Suche in einer atemberaubenden, doch unerbittlichen Natur, die nichts freiwillig hergibt, auch nicht die 1020 Schafe. Zudem droht ein Wetterumschwung mit Nebel und gar Schnee.
Regie: Beat Bieri & Mani Koller
Kamera: Mani Koller, Beat Bieri & Patrick Gautschi (Heli)
Schnitt: Brian Burman
Produktion: Schweizer Fernsehen SF 2011

TV/Festivals: 2011 Schweizer Fernsehen SF1 (DOK)
Das neue Leben des Patrick Lutz: In einem Jugendheim konsumierte Patrick als 14jähriger zum ersten Mal Heroin; von da an ging es nur noch bergab. Während über zwanzig Jahren pendelte Patrick zwischen dem Gefängnis, der Therapiestation und der Gasse, bis ihm wie aus heiterem Himmel eine Befreiung von der Sucht möglich scheint: Ein russischer Arzt verspricht im Internet die sofortige Heilung von Heroin- und Alkoholsucht. Patrick Lutz lässt sich von der Behandlungsmethode dieses Doktor Zobin überzeugen und reist nach Moskau. Es folgen vier turbulente Jahre, in denen er am eigenen Körper erfahren muss, dass ein ex-Junkie ohne die Sucht noch viel grössere Probleme bekommen kann, als die Sucht vorher für ihn war. Reporter Mani Koller hat Patrick Lutz während dieser Jahre mit der Kamera begleitet. Er zeigt eine russische Art der Suchtbehandlung, die von westlichen Medizinern nicht akzeptiert wird. Trotzdem lassen sich mehr und mehr Süchtige aus der Schweiz auf dieses Experiment ein. Kann denn das alles nur ein Zauber des Doktor Zobin sein?
Regie: Mani Koller
Kamera: Mani Koller & Lukas Schmid
Schnitt: Sandra Nünlist & Mani Koller
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2011

TV/Festivals: 2011 Schweizer Fernsehen SF1 (Reporter)
Doris Koch (54) ist Expertin, wenn es um den Tod geht. Die leidenschaftliche Bestatterin begegnet durchschnittlich 20 Toten im Monat, die sie so schön wie möglich herrichtet, bevor Familie und Freunde von den Verstorbenen Abschied nehmen. Das letzte Bild einer Person sei sehr wichtig für die Angehörigen, um den Verlust besser zu verarbeiten, sagt sie. Die tägliche Beschäftigung mit Toten und trauernden Menschen hat mit der Zeit auch ihr Verhältnis zum eigenen Tod verändert. Ein besonderes Ereignis im Leben der Bestatterin ist es, wenn sie mit dem Leichenwagen auf die Reise geht. Das kommt nur ein- bis zweimal im Jahr vor.
Regie: Christina Pollina, Mani Koller
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Mani Koller, Online: Heinz Tobler, EyeMix GmbH
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2009

TV/Festivals: 2009 Schweizer Fernsehen SF1, 2009 3sat
Sie war die erste Jetpilotin, die erste Gletscherpilotin, die erste Akrobatikpilotin der Schweiz: Ursula Bühler Hedinger (1941-2009), eine Kämpfernatur, die sich schon als junge Frau gegen die Männerwelt im Flugbusiness behaupten musste. Sie erreichte alles, was man als Frau im Cockpit erreichen kann, - nur die Aufnahme ins Korps der damaligen Swissair blieb ihr verwehrt. Als Linienpilotin hatte Ursula Bühler keine Chance. Zu wenig sonor sei ihre Stimme und ihr Handrücken sei nicht ausreichend behaart, hiess es – oder anders ausgedrückt: Sie war eben eine Frau. Als Jetpilotin bei der Rega baute sie die Auslandrettung auf. Bis zuletzt galt sie als sehr kompetente Fluglehrerin und bildete auch die Piloten der Swiss aus.
Regie: Mani Koller
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Birgit Munsch-Klein
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2009

TV/Festivals: 2009 Schweizer Fernsehen SF1, 2009 3sat
Ich habe mir gesagt, mit dreissig möchte ich gesund sein. Aber das ist eine absolute Illusion. (Filmzitat) "Ariane, 29" ist ein Film über Sucht und Sehnsucht. Die 29jährige Ariane leidet seit 15 Jahren an Bulimie (Ess/Brechsucht). Ausgangsmaterial ist ihr schonungslos, offenes Videotagebuch, das sie während einem Jahr geführt hat. "Ariane, 29" ist aber nicht nur ein Film über eine Krankheit, sondern auch ein Film über die Suche nach Ganzheit und Erfüllung im Leben und nicht zuletzt auch ein Film über die Liebe. "Wann spricht man von Krankheit, und wann von Liebe?" (Zitat)
Regie: Roger Brunner
Kamera: Ariane, Mani Koller
Schnitt: Mani Koller, Online: Stephan Losinski, Cine-Plus Berlin
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2008

TV/Festivals: Dossier und DVD für den Schulunterricht zum Thema Bulimie im Auftrag der Bildungsdirektion des Kantons Zürich
Nie mehr Lust auf Heroin? Mikhail Zobin, ein Psychiater in Moskau, verspricht das, was für viele Süchtige unvorstellbar ist. Seit zehn Jahren behandelt dieser umstrittene russische Arzt mit einer streng geheimen Methode Drogensüchtige; - zu einem hohen Preis: Ein wiederholter Heroinkonsum nach dieser Behandlung löst einen Atemstillstand aus, der tödlich sein kann. Diese Reportage begleitet den 38 jährigen ex-heroinsüchtigen Patrick nach Moskau zu dieser Therapie, der vor uns noch nie ein westliches TV-Team beiwohnen durfte.
Regie: Mani Koller & Lukas Schmid
Kamera: Mani Koller & Lukas Schmid
Schnitt: Lukas Schmid
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2006

TV/Festivals: 2006 Schweizer Fernsehen SF1 (Quer)
  • Abseits
  • 2005
  • 58min
  • Dokumentar
  • CH-DE/E
Donald Hefti ist heroinabhängig und muss wegen Beschaffungskriminalität in den Knast. Aber bevor Donald seine Strafe antreten muss, steht ihm noch Grosses bevor: Er spielt im Sturm der Schweizer Nationalmannschaft an der WM - der WM der Obdachlosen. „Abseits“, ein Dokumentarfilm über all das, was Fußball sein kann, jenseits von Leistungssport, klingelnden Kassen und Spielerkult.
Regie: Mani Koller & Lukas Schmid
Kamera: Lukas Schmid & Mani Koller
Schnitt: Lukas Schmid/Sounddesign, Mischung, Farbkorrektur: Salar Ghazi
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2005

TV/Festivals: 2005 Patras Documentary Festival, 2006 Schweizer Fernsehen SF1, 2008 3sat
  • 1%
  • 2005
  • 60min
  • Dokumentar
  • DE/SP
"1% - oder der Schatz des Juan de Dios Limpius": Der deutsche Exilant und Abenteurer Heinz "el aleman" (58) wagt sich mit seinem besten Freund, dem Portugiesen Carlos da Costa und dem Indio Victor Hugo auf die Suche nach dem Schatz des Juan de Deus Limpius. Eine Reise über den Rio Beni, ein Kampf mit dem bolivianischen Regenwald, gegen das Alter und um Freundschaft im Spannungsfeld zwischen Glauben, Hoffnung und Zweifel.
Regie: Lukas Schmid/Mani Koller
Kamera: Mani Koller/Lukas Schmid
Schnitt: Daniel Franz Meiller
Produktion: Tom Streuber Production 2005

TV/Festivals: 2007 Cronograf Documentarfilm-Festival "Best Director Award"/ 2007 Solothurner Filmtage, Schweiz / 2006 Vision du Réel, Nyon, Schweiz / 2006 Docudays, Beirut, Libanon
"Wittmeyers an der Côte d’Azur" ist ein Blick ins Rohmaterial von Martin Wittmeyer, der seinen 11. Geburtstag feiert. Das Geburtstagsgeschenk seiner Eltern ist eine Videokamera, die er zu Beginn des Films auch gleich in Betrieb nimmt. Martins Geburtstag ist auch der Abreisetag der Wittmeyers in den Sommerurlaub nach Cannes ... und Martin hält drauf. Sein erstes Urlaubsvideo entsteht - und somit "Wittmeyers an der Côte d’Azur". Er dokumentiert ganz ungewollt die schleichende Trennungsgeschichte seiner Eltern mit seinem kindlichen Blick durch das neue Spielzeug.
Regie: Lukas Schmid
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Lukas Schmid & Mani Koller
Produktion: Oliver Fink, Filmakademie Ludwigsburg

TV/Festivals: Bester Film im Wettbewerb, Filmfestival Spiez, 2002
"Der Herr der Fälle" zeigt das Leben des Helikopter-Piloten Ruedi Hafen aus Wettingen, der den Beruf des Architekten an den Nagel gehängt hat und nach Kanada ausgewandert ist, um sein Leben, dem Helikopterfliegen zu widmen. Er gilt mittlerweile als einer der erfahrensten Piloten in Kanada. Er fliegt mit seinem Team die Touristen in die Niacara-Fälle und zeigt ihnen das Naturschauspiel der stürzenden Wassermassen aus nächster Nähe.
Regie: Mani Koller & Yves Schifferle
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Mani Koller
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 2000

TV/Festivals: 2000 Tele M1, 2001 Schweizer Fernsehen SF1
"Stahlkoloss - ein Frachter auf Reisen" erzählt die Geschichte des Containerfrachters MS Nelson Bay und seiner Besatzung. Die Fahrt von Italien via den Suez-Kanal nach Neuseeland dauert 36 Tage. Eine ruhige, erholsame Zeit für die acht Passagiere, harte Arbeit für die Crew. Die Reportage ermöglicht einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der internationalen Grossschifffahrt.
Regie: Mani Koller
Kamera: Mani Koller
Schnitt: Mani Koller & Yves Schifferle
Produktion: realfilm.ch/realtv GmbH 1998

TV/Festivals: 1998 TeleM1 (Report)
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